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Was ist zu tun, wenn Jolanta pflegt?

Wenn Sie als Pflegebedürftiger, oder Angehöriger, nicht mehr weiter wissen, heißt ein möglicher Ausweg: eine Betreuungskraft aus Osteuropa! Sind Sie auf dem Weg dorthin?

Oder eventuell schon mittendrin?? Dann wird unser Bericht hier wichtige Insider-Tipps für Sie enthalten!

Zwischen „Jubel und Trauerspiel“ schwanken Berichte, die in den Medien, allen voran im Internet, über osteuropäische Pflegekräfte kursieren. Aus den tatsächlichen Nöten, aber auch aus den Freuden und Hinweisen unserer Kunden ist deshalb dieser Ratgeber entstanden. Mit all diesen Erfahrungen sind wir seit 2010 kontinuierlich gewachsen, und konnten uns qualitativ weiter entwickeln.

In erster Linie wollen wir über Irrungen und Wirrungen unserer Branche aufklären, denn davon gibt es wahrlich genug. Von unklaren Formulierungen, über unseriöse, bis hin zu illegalen Angeboten, ist hier alles vertreten – darüber aber an anderer Stelle mehr...

Vor allen sorgen aber auch falsche Vorstellungen der deutschen Familien für ungeahnte Stolpersteine. Deshalb geht es uns darum, wie Sie als Neukunde mögliche Fehler von Vornherein vermeiden, oder auch als „praktizierender Kunde“ bereits existierende Probleme wieder beseitigen.

Eine 24-Stunden-Pflege versteht sich in erster Linie als Alternative zu einem Umzug in ein Heim, oder als Entlastung, wenn Sie die Pflege in eigener Regie leisten. Trotzdem ist es bei allem Segen nicht für jeden Pflegebedürftigen angenehm, wenn nun plötzlich ein fremder Mensch mit in den eigenen 4 Wänden wohnt.

Klar ist auch, dass eine Kraft aus Osteuropa nicht für wenige Stunden die Wohnung putzt, und dann ruck zuck wieder verschwindet. Nein, dieser neue „Mitbewohner“ kommt von weit her und bleibt jetzt erst einmal für längere Zeit, und dringt dabei in eine persönliche Atmosphäre ein, in der sonst nur akzeptierte Angehörige oder Ehepartner mit leben. Und über Haushaltsarbeiten hinaus, legt diese Person ja auch „Hand an“, schließlich wird sie für Pflege- und Betreuung engagiert. Was nun der eine genießt, sieht der andere gar nicht so gerne – mag es nun gerechtfertigt sein, oder auch nicht.

Fragen brennen unter den Nägeln: Wer ist diese Person? Wie tickt sie? Und wird die Chemie zwischen der Pflegekraft und dem zu Pflegenden stimmen? Derartige, nach vielen Seiten hin offene Situationen, beinhalten meist Fehlerquellen, die nicht selten auf Unwissen beruhen.

Deshalb nennen wir die nachfolgenden Kapitel unseres Ratgebers: Dichtung und Wahrheit. Letztlich entspricht es dem, was wir im Alltagsleben als Unterschied zwischen Theorie und Praxis verstehen.

Zuerst beschreiben wir dabei immer das, was man zu wissen glaubt, und dann das, was den Tatsachen entspricht...


Dichtung und Wahrheit Nr. 1:
Agenturen schicken immer die passende Kraft...

Sie haben sich entschieden, über eine Vermittlungsagentur eine Betreuungskraft zu engagieren, und gehen jetzt davon aus, dass Sie „automatisch“ die richtige Kraft bekommen. Die Wahrscheinlichkeit ist dabei auch wesentlich höher, als auf eigene Faust eine Pflegekraft zu finden. Schließlich haben Sie im Vorfeld mit der Agentur auch schon einige „Hausaufgaben“ gemacht: die ersten Gespräche geführt – eine Betreuungs-erhebung im Detail abgestimmt - und letztlich einen Dienstleistungsvertrag unterschrieben. Was sollte da eigentlich noch schiefgehen??

Sie verlassen sich auch darauf, dass ihre Agentur eine Entsendefirma kontaktiert, um dort für Sie Personalvorschläge einzuholen. Aber wirklich gute Kräfte sind auch wirklich rar. Genau deshalb arbeiten wir heute bereits mit 5 Entsendefirmen als Kooperationspartner zusammen, um bei Engpässen genügend Ausweichmöglichkeiten zu haben. Doch trotz präziser Recherche und Vorauswahl betreff der Betreuungskräfte, kommt es leider vor, dass sich eine Kraft im Nachhinein als Flop herausstellt. Das Risiko liegt darin, dass Betreuerinnen sich bei den Arbeitgebern in Osteuropa selbst bestens darstellen - besser, als sie es oftmals wirklich sind. Und das merkt man dann auch erst, wenn so eine „Blenderin“ vor Ort im Einsatz ist.

Deshalb versuchen wir im Vorfeld unseren Kunden möglichst Kräfte zu vermitteln, die bereits bei uns im Einsatz waren. Hier liegt die Betonung auf „möglichst“. Denn genau das funktioniert dann nicht, wenn diese Kräfte bereits woanders im Einsatz sind. In dem Fall hinterfragen wir bei unseren Kooperationspartnern punktgenau die Personalprofile jener Kräfte, die auch für uns noch neu sind.

Bleiben dennoch Zweifel, rufen wir vor dem Einsatz die betreffende Kraft in ihrem Heimatland an, um in einem persönlichen Gespräch mit ihr die „Nagelprobe“ zu machen.
Bei Betreuerinnen mit geringeren deutschen Sprachkenntnissen, machen wir das dann auch in polnischer Sprache, und bauen damit in Zweifelsfällen vor. Und echte Blender fallen dann für weitere Vermittlungen durchs Raster.

Dennoch kann es eine 100%ige Sicherheit nicht geben, weil wir es letztendlich mit Menschen zu tun haben.

Sollte eine berechtigte Reklamation vorliegen, auch dann wenn bzw. die Chemie nicht stimmt, sorgen wir für schnellstmöglichen Ersatz. In solchen Fällen tauschen eine Kraft dann innerhalb von ca. 1 Woche aus – natürlich ohne zusätzliche Kosten für unsere Kunden.